Mittelsachsen ist Heimat für mehr als 300.000 Menschen. Auch seine neuen Bürgerinnen und Bürger sollen sich hier zu Hause fühlen. Ein Gefühl von Heimat entsteht am schnellsten über regionale Produkte; dafür steht in Mittelsachsen ein Branchenkatalog und ein Einkaufsführer zur Verfügung.

Was bietet Mittelsachsen für Arbeitnehmer?

Mit einem Karriereportal für Fachkräfte informieren mittelsächsische Unternehmen über freie Stellen. Damit Interessenten und Rückkehrwillige wissen, was sie hier alles geboten bekommen, veranstaltet die Fachkräfteallianz Mittelsachsen gemeinsam mit anderen Institutionen den Job- und Karrieretag. Hier präsentieren sich die Unternehmen der Region und zeigen das breite Spektrum der hiesigen Wirtschaft auf. Daneben unterstützt im „Rückkehrer-Café“ die Nestbau-Zentrale bei weiteren Aufgaben rund um den Standortwechsel: von Wohnungssuche und Kitaplatz-Beantragung bis hin zum Veranstaltungskalender, der Lust auf Mittelsachsen macht.

Die Pflege- und Gesundheitsbranche steht in Deutschland vor großen Herausforderungen. Auch in Mittelsachsen werden qualifizierte Pflegekräfte dringend gesucht. Unter Verantwortung der Fachkräfteallianz Mittelsachsen läuft hier das Projekt „Gute Arbeit zur Fachkräftesicherung im demografischen Wandel – Personal- und Arbeitsstrategie in der Gesundheits- und Pflegebranche Mittelsachsen“. Um die Beschäftigten im Pflegesektor gezielt zu unterstützen und in ihrem Unternehmen zu halten, wird eine ganze Reihe von Maßnahmen angestoßen, etwa ein nachhaltiges Personalmanagement, Fachveranstaltungen und die Förderung von Arbeitskreisen.

Was bietet Mittelsachsen für Unternehmen?

Mehr als 14.000 kleine und mittelständische Unternehmen sind in Mittelsachsen angesiedelt – sie bewegen hier eine Menge und werden deshalb aktiv und mit vielen Projekten unterstützt. Dass „Wirtschaft“ mit „Wir“ beginnt, haben die mittelsächsischen Unternehmerinnen und Unternehmer verstanden: Sie treffen sich einmal jährlich beim Mittelsachsen-Forum, um im Austausch mit Experten und Praxispartnern Erfahrungen zu vergleichen und ihre jeweiligen Potenziale gemeinsam für die Förderung der Region einzusetzen.
Die Fachkräfteallianz unterstützt die Unternehmen mit Weiterbildungsangeboten z.B. in Sachen Personalarbeit und Führungskultur. Seine Attraktivität speziell für junge Fachkräfte will Mittelsachsen mit dem Karriereportal und dem Fachkräftekontaktzentrum erhöhen. Hier können Unternehmen ihre Ausbildungs- und Jobangebote gezielt bei den Jugendlichen platzieren, um sie in der Region zu halten.
Zum ersten Mal fand im Januar 2019 ein Fachkräfte-Forum statt. Hier wollen sich Unternehmen aus Mittelsachsen regelmäßig über ihre Erfahrungen bei der Gewinnung und Förderung von qualifizierten Mitarbeitern austauschen. Vor allem ältere und ausländische Fachkräfte stehen dabei im Fokus. Auch der Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft erfährt in Mittelsachsen viel Förderung; 2018 fand das erste Netzwerktreffen für Kreativschaffende in der Region statt.

Was bietet Mittelsachsen für Schule und Studium?

Schülerinnen und Schüler sind die Nachwuchskräfte, die Mittelsachsen braucht und in der Region halten will. Daran arbeiten der Landkreis, Schulen und Unternehmen gemeinsam im Arbeitskreis Schule-Wirtschaft. In der Woche der offenen Unternehmen stellen sich Firmen den Schülerinnen und Schülern vor, zeigen die Bandbreite der angebotenen Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten auf und werben um Fachkräfte. Über das „Schülerportal“, Initiativen wie die Arbeitskreise Schule-Wirtschaft oder die Berufsorientierungsprojekte „Komm auf Tour“ und „Schule macht Betrieb“ läuft der Übergang von Schule oder Studium in die Arbeitswelt wie geschmiert.  
Auch für die Eltern zukünftiger mittelsächsischer Schülerinnen und Schüler hält die Region durchdachte Angebote bereit: Neben der „Nestbau-Zentrale“ gibt es die Veranstaltungsreihe ländliches Bauen. Die „kleinen Baumeister“ lernen schon in der Grundschule regionale Formen des Bauens kennen, um ihr Heimatgefühl zu stärken. Für die noch Jüngeren gibt es das Malbuch „Mittelsachsen ist mein Platz zum Wachsen“.

Bildnachweis: Dr. Gehre InnoRegio e.V., W. Schmidt