Die Mehrheit der Sachsen lebt im ländlichen Raum. Viele Landkreise verzeichnen seit einiger Zeit wieder Zuzüge und es werden auch hier wieder mehr Kinder geboren. Das liegt vor allem am vorhandenen, attraktiven Wohnraum und Grundstücken, die man sich leisten kann.

Wohnen

Mit Rückenwind in die eigenen vier Wände

Sachsen bietet vielfältige Unterstützung für den Bau, den Erwerb oder die Erweiterung von Wohngebäuden zur Selbstnutzung. Besonders im ländlichen Raum und für Familien mit Kindern gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten. Für eine Familie bietet der Freistaat etwa ein zinsgünstiges Darlehen von bis zu 50.000 Euro pro Kind. Außerdem liegt der Preis für einen Quadratmeter Bauland im Schnitt bei 77,60 Euro und damit deutlich unter dem Bundesschnitt von 176,90 Euro. Die Plattform Boris bietet hier detaillierte Informationen über die einzelnen Bodenrichtwerte in der jeweiligen Region.

Wohnraum mieten

Trotz des Aufschwungs ist das Leben in Sachsen vergleichsweise günstig. Bestes Beispiel: die Mieten. Während man in München im Schnitt 19,70 Euro Miete pro Quadratmeter zahlt, sind es im sächsischen Chemnitz gerade einmal 5,20 Euro. Selbst in den aufstrebenden Großstädten Dresden und Leipzig wohnt man ziemlich günstig: Nur etwa 281 Euro zahlen Studierende hier für ein WG-Zimmer. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 365 Euro. Abstriche beim kulturellen Angebot oder beim Partyleben muss man dafür übrigens nicht machen.