Das Erzgebirge bietet eine ganze Menge – viel Raum zum Leben, sichere Jobs, ein reiches kulturelles Angebot und viel Natur. Die Einwohner der Region identifizieren sich sehr stark mit ihrer Heimat – das Erzgebirge ist ihr „Herzland“, wo der Rahmen für eine gute Work-Life-Balance stimmt.

Aus einer der bedeutendsten Bergbauregionen Deutschlands hat sich das Erzgebirge zum florierenden Wirtschaftsstandort mit der zweithöchsten Industriedichte im Freistaat entwickelt. Das Erzgebirge ist eine lebendige Industrieregion im Grünen, denn auch mit 15.500 Unternehmen ist es eine attraktive Urlaubsregion, besonders für Naturliebhaber und Aktive. Industrie und Tourismus schließen sich nicht aus; die historisch sanierten Kleinstädte und Dörfer bieten nicht nur erzgebirgische Volkskunst, hübsche Kopfsteinpflastergassen und Kirchen, sondern auch eine gute Infrastruktur – der Weg zur Arbeit ist im Erzgebirge nicht weit.

Das alles ist eingebettet in eine herrliche Landschaft mit romantischen Flusstälern und ausgedehnten Wäldern im dichtesten besiedelten Mittelgebirge Europas. Kultur und Natur gehören im Erzgebirge oft zusammen – es gibt eine Fülle an Freizeit- und Kulturangeboten für Jung und Alt. Wintersportler toben sich an 50 Skiliften oder auf über 1.000 gespurten Loipen-Kilometern zwischen Johanngeorgenstadt und Fichtelberg aus. Sommeraktive finden 4.500 km Wanderwege und 2.600 km Rad- und Mountainbike-Routen direkt vor der Haustüre. Theater, Philharmonie, 120 Museen, historische Burgen und Schlösser, mehr als 30 Besucherbergwerke: die Stunden nach dem Job kann man im Erzgebirge mit Erlebnissen verknüpfen.

Wie lebt es sich im Erzgebirgskreis?

Der Erzgebirgskreis ist der einwohnerstärkste Landkreis in Ostdeutschland. Trotzdem bietet er viel Ruhe und Raum zum Leben. Familien schätzen das starke soziale Netz, in dem ihre Kinder sicher aufgehoben und dabei nah an der Natur aufwachsen können. Mit nur 3,4 Straftaten pro 100 Einwohner hat der Landkreis sachsenweit die niedrigste Kriminalitätsquote.

Zahlreiche Kinder- und Jugendeinrichtungen im Erzgebirge bieten spezielle sportliche, musische oder kreative Profile an. Schon die Kleinsten profitieren von einer gut ausgebauten Betreuungsinfrastruktur. Mit 7,7 Kinderbetreuungsplätzen je 100 Einwohner liegt das Erzgebirge weit über dem gesamtdeutschen Durchschnitt von 4,7 Plätzen.

Ebenso überdurchschnittlich ist die Versorgung mit Grundschulen im Landkreis, in der Lehrer-Schüler-Relation liegt man im besten Viertel aller deutschen Grundschulen. Die 19 Berufsschulen und drei Hochschulen in Freiberg, Breitenbrunn und Schneeberg sowie die Nähe zu den Hochschulstandorten Chemnitz und Zwickau sichern den Fachkräftebedarf von morgen für die Unternehmen der Region.

Günstige Baupreise (mit 45 Euro/qm liegt der Erzgebirgskreis auf Platz 3 im bundesweiten Vergleich) und ein solider Immobilienmarkt für Wohnungssuchende macht den Traum von den eigenen vier Wänden für Familien möglich und erschwinglich. Gerade für eine attraktive Urlaubsregion sind die Lebenshaltungskosten überraschend.

Kein Wunder, dass die Erzgebirgler ihr Leben genießen. Dank des starken sozialen Zusammenhalts können sich die Menschen frei entfalten und nach der Arbeit entspannen. Die Vereinslandschaft im Landkreis ist vielfältig, hier gibt es mehr Vereine je Einwohner als in den meisten anderen Regionen in Deutschland. Besonders zahlreich sind die Sportvereine.

Auch wenn die Wege manchmal etwas weiter sind als in der Großstadt: Der Regionalverkehr Erzgebirge RVE und die Erzgebirgsbahn als Partner sorgen für umweltfreundliche Mobilität im Landkreis.

Genauso gut steht es um die ärztliche Versorgung: Gleich sechs Krankenhäuser, mehrere medizinische Versorgungszentren und fünf Vorsorge/Rehakliniken sorgen für kurze Wege und eine gute medizinische Grundversorgung in der Region.

Das Wichtigste am Erzgebirge sind seine Menschen: Nachbarn, Freunde und Familienangehörige packen mit an, arbeiten und feiern gemeinsam. Der zuverlässige, herzliche Erzgebirgler, der nicht nur in seiner Freizeit am liebsten bastelt und tüftelt, ist kein touristisches Klischee. Man findet ihn – oder sie – in vielen Vereinen, Unternehmen und Institutionen. Das Erzgebirge hält seine Arme immer offen.

Wie lernt und arbeitet es sich im Erzgebirgskreis?

In der Region der Bastler und Tüftler werden immer neue Nischen besetzt, getreu dem Motto „Gedacht. Gemacht“. Der Landkreis Erzgebirge ist ein starker Wirtschaftsstandort im Grünen und bietet jede Menge Jobs. Mit 419 Unternehmen auf 10.000 Einwohner weist er die zweitgrößte Unternehmensdichte in Sachsen auf.

Als Teil der Industrie-„Big Five“ liegt der Erzgebirgskreis im deutschlandweiten Vergleich bei der Anzahl der produzierenden Unternehmen auf Platz 4. Ein sattes Drittel der Beschäftigten ist im verarbeitenden Gewerbe beschäftigt.

Das Erzgebirge verzeichnet die meisten Handwerksbetriebe und somit die größte Handwerksdichte in Sachsen. Zu den gefragtesten Berufen gehören Kfz-Mechaniker, Installateure, Heizungsbauer und Elektrotechniker.

Seiner flexiblen, von kleinen und mittelständischen Unternehmen geprägten Wirtschaftsstruktur verdankt das Erzgebirge eine Reihe von Branchen, die mit spezifischem Know-how und außerordentlichen Fertigkeiten aufwarten. Viele Unternehmen spezialisieren sich auf Nischenprodukte, kundenindividuelle Sonderanfertigungen und Innovationen. Das Erzgebirge ist Zulieferer für Käufer deutschland- und weltweit.

Arbeitgeber im Erzgebirge sind keine Großkonzerne. Stattdessen bieten familiär geprägte mittelständische Unternehmen mit flachen Hierarchien viel Flexibilität und echte Karrierechancen für Generalisten. Schlüsselbranchen sind die Metall-, Elektronik-, Kunststoff-, Holz-, Textil- und Papierindustrie sowie der Maschinen- und Fahrzeugbau.

Auf die Frage „Kind oder Karriere?“ muss im Erzgebirge niemand antworten. Beruf und Familie stehen hier im Einklang: Die Beschäftigungsquote der Frauen liegt mit 65 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Ansässige Unternehmen schaffen bereitwillig familienfreundliche Angebote und die Initiative „KaFaSax“ („Karriere und Familie in Sachsen“) liefert neue Impulse für Arbeitgeber, wie sie für die Fachkräfte der Zukunft attraktiver werden können.

Bildnachweis: René Gaens, Vorstadt Design, Dirk Rückschloss, S-Print, Tourismusverband Erzgebirge e.V.