Frau Riedel, erzählen Sie doch kurz, wie sich der Kontakt zu Herrn Kaulfuß ergeben hat. 
Ich bekam einen Anruf von Herrn Claus von der Dehoga Sächsische Schweiz. Er wusste, dass wir auf der Suche nach einem neuen Koch sind und erzählte mir, dass Herr Kaulfuß in den Landkreis zurückkehren möchte und eine Stelle als Koch sucht. Da habe ich schnell Kontakt mit ihm aufgenommen, die wichtigsten Informationen abgeglichen und ein Probearbeiten bei uns im Haus vereinbart. Das lief für beide Seiten sehr zufriedenstellend ab und wir haben einen Arbeitsvertrag zum 1. Dezember 2015 abgeschlossen.  
 

Ich gehe davon aus, dass hier Heimkehrer genau richtig sind

Inzwischen ist schon wieder einige Zeit vergangen. Wie sieht Ihr Resümee aus? 
Mein Wunsch ist es, dass die Belegschaft auf lange Sicht bei uns bleibt. Wir sind eine Familienunternehmen und legen Wert auf Tradition, Beständigkeit und Kontinuität. Ich gehe davon aus, dass hier Heimkehrer genau richtig sind: Sie haben sich erprobt, haben viele Erfahrungen außerhalb der Heimat gesammelt und entscheiden sich bewusst hier zu sein. Das habe ich natürlich auch bei Herrn Kaulfuß festgestellt. 
 

Können Sie das erläutern? 
Er hat Einblicke in verschiedene Küchen gehabt und unter unterschiedlichen Köchen gearbeitet. Er kennt überregionale Speisen, andere Zubereitungsarten und kann über den Tellerrand schauen. Das sind wertvolle Erfahrungen, die er beispielsweise bei der Neugestaltung der Speisekarte mit einbringen kann. 

Gab es im Team Vorbehalte gegenüber dem Rückkehrer? 
Nein, ganz und gar nicht. Im Endeffekt muss sich jeder, egal ob aus Lohmen oder Füssen, in das Team einbringen. Die zwischenmenschliche Chemie und der Umgang miteinander müssen passen – was es hier tut und worüber wir sehr froh sind. Wir freuen uns, dass Herr Kaulfuß sich hier wohlfühlt, das ist ja die wichtigste Voraussetzung, dass er auch in Zukunft bei uns bleibt.